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Avocados: neue Trends, neue Regeln



Ob man nun darüber debattiert, ob es sich um eine Frucht oder ein Gemüse handelt, oder ob man einfach nur über ein leckeres Rezept diskutiert, Avocados sind zweifellos der neue Food-Trend. Dank ihrer gesundheitlichen Vorteile und ihrer Vielseitigkeit in der Küche ist diese Frucht in den meisten Haushalten zu einem Grundnahrungsmittel geworden. Mit dem Boom des Avocado-Sektors und der steigenden Nachfrage und Produktion steigt auch der Bedarf an nachhaltigeren und transparenteren Lieferketten. Diese sollen sicherstellen, dass der Erfolg des Avocado-Geschäfts nicht gegen die Sicherheits- und Umweltstandards verstößt. Alles in allem stellt sich also die Frage: Wie wird die Zukunft der Avocado-Produktion aussehen?




Während Avocados derzeit die niedrigste Produktionsrate im Sektor der tropischen Früchte aufweisen, wird prognostiziert, dass sie bis 2030 die zweitmeistverkaufte tropische Frucht sein werden, und der Markt bereitet sich darauf vor. Peru, Chile und Brasilien spielen zwar alle eine wichtige Rolle in der Avocadoproduktion, doch Mexiko ist unangefochtener Marktführer. Das Land ist derzeit für 44,9 % der Weltproduktion verantwortlich, wobei die Region Michoacan 75,2 % des Marktes abdeckt, was einer Menge von über einer Million Tonnen Avocados entspricht. Angesichts der zunehmenden Beliebtheit dieser Frucht wird erwartet, dass die ohnehin schon hohe mexikanische Produktion jährlich um 5,2 % steigen wird.



Mexiko ist auch beim Avocadoverbrauch führend, gefolgt von den USA und Kanada. Europa holt langsam auf und verbraucht etwa ein Drittel der nordamerikanischen Mengen. Seit 2018 ist jedoch ein stetiger Anstieg zu verzeichnen, der während der COVID-Pandemie seinen Höhepunkt erreichte, und es wird prognostiziert, dass in den nächsten acht Jahren die Marktreife erreicht sein wird, so dass Europa und die USA auf dem gleichen Niveau liegen werden. Als Reaktion auf diese Entwicklung spielen viele europäische Länder eine wichtige Rolle im Avocado-Handel. Die Niederlande sind einer der Protagonisten; sie sind für die Hälfte der europäischen Avocadoimporte verantwortlich und gleichzeitig der größte Nichterzeuger-Exporteur der Welt. Frankreich ist derzeit das größte Zielland für Avocados, vor allem aufgrund seines fortgeschrittenen Marktes und seines höheren Jahresverbrauchs als in anderen Ländern. Einige Märkte befinden sich noch in der Entwicklung, weisen aber ein großes Potenzial auf, wie etwa Italien und Deutschland, für die eine steigende Importnachfrage prognostiziert wird.



Diese ständig wachsende Dynamik im Avocado-Geschäft hat der Produktion dieser Frucht unweigerlich viel Aufmerksamkeit geschenkt, und nicht alles ist positiv. Es wurden Fragen aufgeworfen, die sich vor allem aus der Sorge der Menschen um die Umwelt und aus dem Interesse an gesunden und nachhaltigen Lebensmitteln vom Erzeuger bis zum Verbraucher ergeben. Vor allem Bedenken hinsichtlich der Wasserressourcen, der Abholzung von Wäldern und der Transparenz der Lieferkette sind in den Vordergrund getreten. Um diesen Streitigkeiten zu begegnen, sind Sozial- und Umweltstandards und -zertifizierungen wie GlobalGAP, GRASP, SMETA und BSCI für die meisten Produzenten zur Standardanforderung geworden. Diese Anforderungen haben sich zwar noch nicht auf den allgemeinen Verbrauch ausgewirkt, werden aber bei vielen Käufern zu einer Veränderung der Beschaffungspraktiken führen, sei es auf Groß- oder Einzelhandelsebene.



Indem man die Produktionspraktiken der Lieferanten, insbesondere die ökologischen, sozialen und ethischen Aspekte, im Auge behält, lassen sich potenzielle Reputationsrisiken leichter bewältigen. Außerdem wird dadurch die Qualität der Dienstleistungen und Produkte verbessert, was den Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Es gibt Instrumente wie Agriplace Chain, mit denen sichergestellt werden kann, dass die Erzeuger die erforderlichen Sozial- und Umweltstandards einhalten. Agriplace Chain hilft bei der Sammlung, Verwaltung und Weitergabe von Informationen über die Qualität, die Nachhaltigkeit und die sozialen Aspekte von Lieferanten und vereinfacht so den Prozess zur Schaffung einer vollständig transparenten und nachhaltigen Lieferkette.



Die Sicherstellung einer nachhaltigen und transparenten Lieferkette ist der Schlüssel zu einem garantierten Erfolg im florierenden Geschäft des Avocado-Handels. Führende Unternehmen im europäischen Avocado-Geschäft, wie Westfalia Fruit GmbH, Halls, Special Fruit und Bratzler & Co. haben sich bereits Agriplace Chain angeschlossen, um den Einblick in ihre Lieferkette zu verbessern.

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